Baumfällungen aufgrund von Trockenheitsschäden im Rheinfelder Wald
13.10.2026
Die Trocken- und Hitzeperioden haben im Rheinfelder Wald Schäden verursacht. Aus Sicherheitsgründen müssen im kommenden Winter verschiedene abgestorbene und stark geschädigte Bäume gefällt werden.
Die anhaltenden Trocken- und Hitzeperioden haben in den Rheinfelder Wäldern Schäden an verschiedenen Baumarten verursacht. Besonders betroffen sind die flachen Waldgebiete zwischen Wasserloch und Heimenholz mit ihren kiesigen Böden. Vergleichsweise stabil präsentiert sich die Situation in den Waldteilen Steppberg und Berg, wo eine Lehmschicht den Bäumen bessere Wachstumsbedingungen bietet.
Besonders die Buchen sind betroffen
Spuren der Trockenheit sind in weiten Teilen des Waldes sichtbar. Besonders empfindlich reagieren Buchen auf die schwierigen Standortbedingungen der flachen Kiesböden. Deshalb müssen in diesem Winter zahlreiche abgestorbene sowie stark geschädigte Buchen gefällt werden.
Bei abgestorbenen Buchen verliert das Holz relativ rasch an Stabilität und wird brüchig. Bereits im Folgejahr können Äste oder Kronenteile abbrechen. Entlang von Waldstrassen und Erholungseinrichtungen stellt dies ein Sicherheitsrisiko dar. Auch für das Forstpersonal wird die Arbeit unter geschädigten Bäumen anspruchsvoller.
Sicherheitsholzschläge werden vorgezogen
Aus Sicherheitsgründen werden daher neben bereits abgestorbenen Bäumen auch solche gefällt, die so stark beschädigt sind, dass eine Erholung nicht mehr zu erwarten ist.
Die betroffenen Bäume werden derzeit erfasst und beurteilt. Anschliessend werden die erforderlichen Holzschlagbewilligungen beim kantonalen Kreisforstamt eingeholt. Um die notwendigen Sicherheitsholzschläge durchführen zu können, werden weniger dringende Fällarbeiten teilweise zurückgestellt.
Nach den Fällungen werden die betroffenen Flächen mit standortgerechten und klimaresistenteren Baumarten bepflanzt. Zudem wird die natürliche Verjüngung des Waldes durch Samenanflug gefördert.
