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Rheinuferrundweg extended

Zahlen und Fakten

Kostenvoranschlag Bauprojekt total CHF 490'000

 

  • Aussichtsplattform
  • Passage Hotel des Salines
  • Wanderweg
  • Info-Stelen
  • Projektreserven

CHF 110'000 (CHF 20'000 an die Passage und CHF 90'000 an die Aussichtsplattform und den Wanderweg) wurden als Fördermittel aus dem Interreg-Programm in Aussicht gestellt.

 

CHF 160'000
CHF 230'000
CHF 60'000
CHF 20'000
CHF 20'000

Genehmigung Verpflichtungskredit an der Gemeindeversammlung 14. Juni 2017
Bauvorhaben Aufwertung Rheinuferrundweg
Ausführungszeitraum 2019/2020


Aktueller Stand
Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Basel 2020 wird der ursprüngliche Rheinuferrundweg beider Rheinfelden auf die benachbarten Gemeinden ausgedehnt und so zum Rheinuferrundweg extended. Das Projekt wurde im Rahmen des Interreg (ABH) V-Programms als Leuchtturmprojekt bewilligt. Im Frühjahr 2019 erhielt der Rheinuferrundweg extended als Teil der „IBA Rheinliebe“ das IBA Label.

Mit gezielten uferbezogenen Maßnahmen, wie zum Beispiel Sitz- und Spielmöglichkeiten, Aussichtsplattformen, einer Kanustation und neuen Schifffahrtsanlegestellen, soll der Uferbereich aufgewertet und die bestehenden Wegeverbindungen ausgebaut werden.

Ziel ist es, die bestehenden Qualitäten des zusammenhängenden Gewässerraums als gemeinsamen Natur-, Kultur- und Naherholungsraum zu stärken und für die Menschen erlebbar zu machen.

An dem Projekt beteiligen sich neben den beiden Rheinfelden auf deutscher Seite die Städte Grenzach-Wyhlen, Wehr, Bad Säckingen und Schwörstadt sowie auf Schweizer Seite Stein, Mumpf, Möhlin und Wallbach.

Die Massnahmen der deutschen Projektpartner werden durch Interreg mit 70 Prozent gefördert. Die Massnahmen der Schweizer Projektpartner werden durch Interreg teilweise mit 30 Prozent, durch das Aggloprogramm Basel teilweise mit ca. 40 Prozent gefördert.
Mehr dazu erfahren Sie auf der Homepage des Projektleads: www.rheinfelden.de/rheinuferrundweg_extended


Aussichtsplattform beim "Zähringer / Rheinlust"
Ab 1904 befanden sich hier zwei Bauwerke, die zur Keimzelle des heutigen Europäischen Verbundnetzes gehörten: Der alte Steg (bis 2011) schuf die Verbindung zwischen den beiden damaligen Grosskraftwerken Rheinfelden und Beznau zum ersten Kraftwerkverbund. Die Unterstation Theodorshof (bis 1960) stellte die Transformation der Beznauer Hochspannung auf die Rheinfelder Spannung hinunter sicher. Dieser im Dreiland gelegene „Ur-Verbund“ wurde zum Wegbereiter für den „Stern von Laufenburg“, aus dem schliesslich das heutige Europäische Stromverbundnetz entstand.

Der massgebliche Schweizer Beitrag zur modernen Elektrizitätsversorgung von welthistorischer Bedeutung schlummert nun vor sich hin. Er soll mit adäquaten Massnahmen ins öffentliche Bewusstsein zurückgeholt werden und den bestehenden Beitrag zur Stromgeschichte (Pavillon und zwei Aussichtsplattformen auf deutscher Seite) vervollständigen.

Die Lage am Rheinuferweg im Bereich des alten Stegs bildet die ideale Voraussetzung, um den Ort seiner Bedeutung entsprechend aufzuwerten. Die am historischen Brückenkopf geplante Plattform wird, in Anlehnung an den alten Steg, in der Fortsetzung der jetzt abrupt endenden Roberstenstrasse platziert und ermöglicht die Aussicht auf das gegenüberliegende Umgehungsgewässer.

Geländer und Bodenbeplankung sollen analog des alten Stegs ausgebildet werden. Informationen zum alten Kraftwerk, zur Entstehung des Europäischen Stromnetzes sowie zu den beiden Strompionieren Agostino Nizzola (Kraftwerk-Parallelbetrieb) und Charles E.L. Brown (Transformatoren- und Fernübertragungstechnik) werden an Infotafeln präsentiert. Da die geplante Plattform aufs Minimum beschränkt ist, hat sich die IG pro Steg entschlossen, Geld für eine grosszügigere Plattform zu beschaffen, um neben einer besseren Aussicht auch Sitz- und Beobachtungsmöglichkeiten zu bieten und greifbare Elemente der verschwundenen Bauten zu zeigen. Mehr dazu unter: www.ig-pro-steg.com/historisches

Spatenstich: voraussichtlich Ende 2020
Eröffnung: voraussichtlich Sommer 2021

Wanderweg Neu- und Ausbau zum Aussichtspunkt über dem Kraftwerk
Mit der neu geplanten Schlaufe gelangt man durch die Mündung des Chleigrüttgrabens, auf dem neu angelegten ca. 80 m langen Wegstück entlang der Talsohle und über den neu ausgebauten, bestehenden Maschinenweg nach ca. 200 m zum Aussichtspunkt. Weiter führt der Weg auf vorhandenen Fahrwegen, entlang der Kiesgrube, durch den Wald, und am Waldrand zurück auf den bestehenden Wanderweg. Die gesamte Rundstrecke beträgt ca. 1.5 km.

Beim Aussichtspunkt wird eine Ruhebank installiert. Dort erhalten Spaziergänger, Wanderer und Erholungssuchende ein spektakuläres Panorama auf den Rhein, das Gwild und das neue Flusskraftwerk. Eine Informationstafel hält die wichtigsten Daten des neuen Kraftwerks bereit.

Spatenstich: 23. März 2020
Eröffnung: September 2020

Aufwertung Rheinuferwegpassage (Unterführung beim Parkresort)

Die Rheinuferweg-Passage verbindet den „alten“ Stadtpark mit dem neuen Stadtpark-Ost dem Rhein entlang. Darüber befinden sich die Terrassen der sanierten Villa Robersten, und des Restaurants vom Park-Hotel am Rhein. Es bestehen hier ca. 700 Quadratmeter gedeckte Fläche, direkt über dem Rhein mit einer wunderschönen Aussicht auf das Wasser und das deutsche Ufer mit Höllhooge, Dürrenbachwasserfall und Sunnebuggele. Eine aus der Bevölkerung eingebrachte Idee, hat den Ausschlag gegeben, diesem öffentlichen Bereich im vom deutschen Ufer gut sichtbaren Sockelbereich der beiden sorgfältig sanierten Gebäude mehr Beachtung zu schenken und die dunkle, abweisende Unterführung aufzuwerten.

Dafür wurde 2018 ein öffentlicher Ideenwettbewerb durchgeführt. Aus über 25 Vorschlägen von Architekten, Künstlern, Schulen und Privaten, bestach das Siegerprojekt "Forelle" mit seiner klaren grafischen Gestaltung sowie der relativ einfachen Umsetzbarkeit. Ein „erfundenes“ Schattenspiel transformiert die Passage zu einer, an diesem Ort mit natürlichen Mitteln nicht realisierbaren, Licht-Arkade. Damit wird die einmalig vorhandene Situation, entlang des Rheinuferweges, als Ausnahme verstärkt und zu einem dreidimensionalen Erlebnis aufgewertet. Mit Applikationen auf Boden- und Wandflächen und einer neuen Lichtinstallation wird ein visuelles Erlebnis geschaffen und die Durchgangsqualität verbessert.

Spatenstich: 18. Februar 2020
Eröffnung: September 2020

Kontaktperson
Stephan Eglin
Projektleiter Hochbau
Tel. +41 61 835 52 59
Email: stephan.eglin@rheinfelden.ch

Passage
Siegerprojekt Ideenwettbewerb der Schneider Türtscher Architekten GmbH, Zürich