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Rheinfelden - Energiestadt mit Tradition

Das Thema Energie hat in der Stadt Rheinfelden seit 1898 eine besondere Bedeutung – das war das Jahr, als das erste lokale Wasserkraftwerk seinen Betrieb aufnahm. In den 70-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts schlug das geplante Kernkraftwerk im benachbarten Kaiseraugst auch in Rheinfelden äusserst hohe Wellen. Schliesslich scheiterte es am erbitterten Widerstand der regionalen Bevölkerung und von Umweltschutzkreisen.

Heute will die Stadt erneuerbare Energien nutzen und setzt sich für eine hohe Energieeffizienz ein. Dabei setzt sie sich jeweils ehrgeizige Ziele: 2009 legte der Stadtrat fest, dass er der Wärmebedarf auf dem Stadtgebiet bis 2020 mit 40% Energie aus erneuerbaren Quellen decken will. Mit einem Anteil von 40.1% Ende 2019 konnte dieses Ziel erreicht werden.

Besondere Leistungen erbringt die Stadt in den Bereichen Wärmeversorgung und öffentlicher Verkehr. Die drei grossen Wärmeverbünde Augarten, Rüchi und Rheinfelden Mitte, die beiden SBB-Haltstellen und der grenzüberschreitende Stadtbus sind Vorzeigeprojekte. Die Stadt hält die Bevölkerung mit jährlichen Informationsanlässen auf dem Laufenden und veranstaltet gemeinsam mit dem Gewerbeverein jedes Jahr ein Energie- und Umweltforum.

 

Übergabe des Labeldokuments durch Regierungsrat Peter C. Beyeler

Das Label Energiestadt ist ein Leistungsausweis für Gemeinden und Städte, die sich für eine effiziente Nutzung von Energie einsetzen und die immer mehr erneuerbare Energien einsetzen. Die Kriterien für die Energiestädte sind anspruchsvoll: Sie müssen nachweisen, dass sie ihren Handlungsspielraum in sechs energierelevanten Bereichen je zu mindestens 50% nutzen. Der Trägerverein Energiestadt prüft die Umsetzung des Anforderungskataloges alle vier Jahre – so erneuert sich das Label. Für die Stadt ist das Label so auch ein wertvolles Planungs- und Umsetzungs- und Kontrollinstrument.

Rheinfelden ist seit 2009 Energiestadt und für seine nachhaltige Energie- und Klimapolitik ausgezeichnet. Bei der ersten Zertifizierung erreichte die Stadt ein Gesamtresultat von 57%. Beim ersten Re-Audit 2013 wurden 64% erreicht, beim zweiten Re-Audit 2017 erreichte Rheinfelden 74%. Diese Entwicklung wiederspiegelt, dass die Stadt mit ihrer Energiepolitik konstant und zielgerichtet sinnvolle Leistungen erbringt.

Das nachfolgende Diagramm zeigt, wie die Rheinfelden ihren energiepolitischen Handlungsspielraum in den sechs bewerteten Bereichen beim letzten Re-Audit 2017 ausgeschöpft hat. 

Grafik Energie




 

Als Energiestadt ist Rheinfelden Teil eines Netzwerks von knapp 450 Energiestädten in der Schweiz. Unter dem Namen European Energy Award ist das Label international in mittlerweile elf Ländern und 1500 Städten präsent.Weitere Informationen finden Sie unter www.energiestadt.ch.
 

Kontakte

Die Energiekommission (ENK)
Die Energiekommission berät den Gemeinderat in energiepolitischen Fragestellungen. Sie unterstützt den Gemeinderat und die Verwaltung bei der Umsetzung des energiepolitischen Programmes im Rahmen des Energiestadt-Labels. Die Kommission tagt etwa siebenmal im Jahr.

Die Kommission umfasst sieben stimmberechtigte Mitglieder, ihr Präsident ist Reto Rigassi. Die beiden Mitglieder aus der Verwaltung (Abteilungen Liegenschaften und Stadtbauamt) sind nicht stimmberechtigt.

Kontaktadresse für Energiefragen und für die ENK:
Christine Arnold
Stabsstellenleiterin Umwelt Energie Mobilität
Marktgasse 16
4310 Rheinfelden
Telefon: +41 61 835 52 99
E-Mail: christine.arnold@rheinfelden.ch

 

 

 

 

Dokumente

Name
Re_Audit_2017_Beschluss_Labelkommission.pdf Download 0 Re_Audit_2017_Beschluss_Labelkommission.pdf
Faktenblatt_Rheinfelden.pdf Download 1 Faktenblatt_Rheinfelden.pdf