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Die beiden Rheinfelden lancieren gemeinsam eine digitale Kommunikationsplattform

13. November 2020
Der Austausch, das Engagieren und das Zusammenleben unter den Bürgerin-nen und Bürgern über die Landesgrenze hinweg ist in den beiden Rheinfelden so selbstverständlich wie das Bestreben für eine koordinierte Stadtentwick-lung. Mit dem „digitalen Dorfplatz“ von Crossiety soll dies nun noch aktiver und attraktiver werden.

Die beiden Rheinfelden haben sich entschieden, ihren Einwohnerinnen und Einwohnern grenzüberschreitend den digitalen Dorfplatz von Crossiety zur Verfügung zu stellen. Crossiety ist eine lokale und vertrauenswürdige App. Sie eröffnet der Bevölkerung einen neuen digitalen Kanal, um sich über Veranstaltungen und Neuigkeiten in den Städten zu informieren, effizienter miteinander zu kommunizieren und sich einfacher zu engagieren. Der digitale Dorfplatz des Schweizer Startups Crossiety ist eine lokale Kommunikationslösung für Gemeinden, Städte und Regionen, die bereits von zahlreichen Kommunen in der Schweiz und in Deutschland genutzt wird. Gerade in Zeiten von „Corona“ haben der „direkte Draht“ zur Bevölkerung sowie die Vernetzung von Hilfsangeboten an Bedeutung gewonnen.

Lokale und geschützte Plattform
Im Unterschied zu herkömmlichen sozialen Medien ist der digitale Dorfplatz von Crossiety eine lokale, werbefreie und sichere Kommunikationsplattform. Crossiety setzt dabei auf einen hohen Datenschutz. Mit Hilfe der interaktiven App können die Städte ihre Bevölkerung schnell und zielgerichtet erreichen und bieten zugleich ihren Einwohnerinnen und Einwohnern einen Ort des Austausches und der Vernetzung. „Wir sind davon überzeugt, dass es gelingen wird, über dieses digitale Angebot auch Menschen im echten Leben zu vernetzen“, sind sich die beiden Stadtoberhäupter, Stadtammann Franco Mazzi und Oberbürgermeister Klaus Eberhardt, sicher.

Egal ob als Verein, Institution, Gewerbe oder Interessengemeinschaft: Mit einer kostenlosen Gruppe auf dem digitalen Dorfplatz können alle Interessierten ihre Angebote in den Städten sichtbar machen. Alle Organisationen haben die Möglichkeit, sich im Gruppenforum intern mit den Mitgliedern oder Gleichgesinnten auszutauschen und zu organisieren. Crossiety ist deshalb auch eine Unterstützung für das Vereinsleben und das bürgerliche Engagement.

Auftakt mit digitalen Workshops
Um Institutionen und Vereinen die Möglichkeiten von Crossiety aufzuzeigen, haben die Städte zu Workshops eingeladen. Im Schweizerischen Rheinfelden finden diese aufgrund der Corona-Pandemie im eingeschränkten Teilnehmer-Rahmen im Bahnhofsaal und als digitale Workshops im virtuellen Raum statt. „Wir haben rund 120 Vereine, Gruppen und Engagierte angeschrieben und hoffen auf eine rege Beteiligung“, erklärt Stadtschreiber Roger Erdin.

Vereine und weitere Interessenten, die in den vergangenen Tagen noch keine Einladung zur Teilnahme an einem Workshop erhalten haben, können sich auch über kanzlei@rheinfelden.ch melden. Auch interessierte Bürger können sich bereits ab heute kostenlos auf der Plattform registrieren unter https://www.crossiety.com/rheinfelden/. Da sich die Plattform noch im Aufbau befindet, sind jedoch noch keine Inhalte eingestellt. Diese werden aber in den kommenden Wochen wachsen. Der grosse Start ist für Mitte Januar geplant.

Hintergrund
Die Initiative für die Einführung einer übergreifenden Kommunikationslösung der beiden Rheinfelden ging in den Städten von mehreren Bereichen aus. So wurde beispielsweise beim grenzüberschreitenden Bürgerdialog beider Rheinfelden der Wunsch nach einer gemeinsamen Informations-Plattform geäussert. Ausserdem wollen die beiden Städte die Plattform für die Bürgerbeteiligung und die Förderung des lokalen Engagements nutzen.

 

Foto
Auch Oberbürgermeister Klaus Eberhardt und Stadtammann Franco Mazzi treffen sich aufgrund der aktuellen Lage am Bildschirm