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Verbindung für Fussgänger und Radfahrer; Planung neuer Steg



Vision Rheinsteg

Durch den Abbruch des alten Kraftwerkes und damit verbunden des alten Rheinsteges wurde der für Freizeitnutzung und Arbeitspendler gleichsam wichtige Rheinübergang unterbrochen bzw. um die Strecke ins neue Kraftwerk verlängert.

Diese für Fussgänger und Radfahrer offene Verbindung hatte eine wichtige Funktion für die beidseitig erwünschte enge Vernetzung aller Lebensbereiche – Wohnen, Arbeiten, Kultur, Freizeit, Tourismus – der beiden Städte Rheinfelden übernommen. Die Wiederherstellung dieses Rheinübergangs an ungefähr gleicher Stelle ist deshalb für Rheinfelden (Aargau) und Rheinfelden (Baden) ein vorrangiges Ziel der gemeinsamen Stadtentwicklungspolitik. Der Neubau des Stegs als weiteres Bindeglied über naturräumliche und politische Grenzen hinweg ist darüber hinaus auch aus regionalpolitischen Erwägungen innerhalb des Eurodistrikts Basel erwünscht. Nicht zuletzt deshalb ist dieser Steg als Projekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) Basel 2020 vornominiert. Aufgabe dieses Projektwettbewerbs war der Entwurf eines neuen 4,50 m breiten Stegs für Fussgänger und Radfahrer zwischen Rheinfelden (Aargau) und Rheinfelden (Baden)

  • mit dem gestalterischen Potential, zu einem neuen Identitätsmerkmal der Schwesterstädte Rheinfelden zu werden,
  • mit einer für die landschaftlichen und ökologischen Besonderheiten sensiblen Konstruktion,
  • mit einer optimalen Linienführung, die bereits auf die geplante S-Bahn-Haltestelle Oberrheinfelden (Baden) ausgerichtet und geeignet ist, insbesondere Arbeitspendler zum Umstieg vom PKW auf den ÖPNV und das Fahrrad zu motivieren.

Die beiden Rheinfelden führten 2014/15 einen Projektwettbewerb für einen neuen Rheinsteg zwischen den beiden Städten durch. Nach den erforderlichen Kreditbewilligungen wurde das Bauprojekt erarbeitet und entsprechend den in beiden Ländern unterschiedlichen Verfahren öffentlich aufgelegt. In Rheinfelden CH gingen gegen das Baugesuch verschiedene Einwendungen ein, welche nun jedoch behandelt wurden. Auf Deutscher Seite liegt die rechtskräftige Baubewilligung seit Frühsommer 2018 vor auf Schweizer Seite ist diese ebenfalls seit Herbst 2018 rechtskräftig.

Der Baubeginn war ursprünglich im Winter 2018 vorgesehen. Die durchgeführte Submission ergab leider Baukosten, die wesentlich über dem Kostenvoranschlag und dem bewilligten Kredirahmen lagen. Es musste deshalb ein Marschhalt eingelegt werden. Zurzeit laufen Abklärungen, um eine Kostenoptimierung zu erreichen. 
Weitere Informationen sind erst nach Abschluss der laufenden Abklärungen möglich.