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Im Rahmen einer Studie wurde die Wärmeauskopplung aus dem Betrieb der Rheinsaline in Riburg/Rheinfelden untersucht. Das Projekt umfasst die Wärmeauskopplung Rheinsalinen, den Bau einer Transportleitung und der Wärmeverteilung. Aus den Rheinsalinen kann eine Wärmeleistung von 8,1 MW abgegeben werden. Die Wärmeabgbemenge ab der neuen Wärmezentrale liegt bei 18'000 MWh.
Die Errichtung einer Wärmezentrale mit Nutzung der ausgekoppelten Prozesswärme aus den Rheinsalinen und den Bau einer 1'700m langen Fernwärmeleitung vom Betriebsstandort Riburg nach Rheinfelden Ost auf dem Trassée der ehemaligen Kantonsstrasse wurden rasch umgesetzt und Ende August 2008 in Betrieb genommen.
Für den Anschluss der neuen Wärmebezüger mussten weitere 2'000m neue Fernwärmeleitungen verlegt werden. An das Fernwärmenetz sind das Gesundheitszentrum Fricktal, die Reha Rheinfelden, die Schulanlage Robersten, das Kurzentrum und das Park-Hotel am Rhein sowie weitere Liegenschaften ageschlossen.
Zur Abdeckung der Spitzenlast und für Notfälle können die vorhandenen Gasheizungen genutzt werden. Im Falle einer Umorganisation der Rheinsalinen mit einer Einstellung der Salzproduktion könnte die Wärmeerzeugung auf der Basis von regional gebundenen erneuerbaren Energieträgern abgesichert werden.
Durch die sinnvolle Nutzung der ausgekoppelten Wärme aus den Rheinsalinen und der Integration der bestehenden Anlagen können etwa 500'000m3 Gas und 500'000 Liter Öl oder etwa 13'000 MWh fossile Energieträger substituiert werden. Dies entspricht einer CO2 Einsparung von etwa 2'800 Tonnen pro Jahr.
Die Anlage wird im Contracting durch die AEW Energie AG betrieben. Die Investitionskosten betrugen rund 10 Mio. Franken.
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